Interimsprothesen

Das Grundprinzip der Interims-Prothese ist es, den Patienten möglichst bald nach der OP wieder zu mobilisieren.

Bereits 7 Tage post OP kann mit dem Gipsabdruck begonnen werden.

Um eine schnelle Wundheilung zu gewährleisten, ist es notwendig, dass der Patient keinerlei Druck auf den frischen

Stumpf bekommt. Die Narbe ist noch verbunden und der Stumpf zusätzlich mit einer 2-Zug-Kompressionsbinde

gewickelt. Die Prothese wird über den Verband angepasst.

Das Gewicht des Patienten wird durch eine Tuberbank (Sitzbeinbank) abgefangen. Der Stumpf wird im Unterschenkeltrichter gebettet. Durch einen Federmechanismus hat der

Trichter die Möglichkeit nach unten auszuweichen, falls der Patient unter Belastung tiefer in die Prothese rutscht. Ein zirkuläres Fixationsband ermöglicht es den Unterschenkeltrichter beim Sitzen zu lockern, um einen Druck an der Schienbeinkante zu verhindern.

weitere Informationen:
interim@orthopaedietechnik.de